Attraktive Gemeinde für Wohnen und Arbeiten

Grüne – Aktive Bürgerstimme – für ein lebendiges Stegaurach
Attraktive Gemeinde für Wohnen und Arbeiten

Das Leben in Stegaurach soll für Menschen jeden Alters attraktiv sein und bleiben. Angesichts des demografischen Wandels, also der Tatsache, dass in der Gesellschaft immer mehr ältere Menschen auf wenige junge kommen, möchten wir, dass junge Familien Lust haben, sich hier anzusiedeln beziehungsweise im Ort wohnen zu bleiben. Ein Ort ohne Kinder und Jugendliche ist nicht lebendig und hat keine Zukunft.

Deshalb unterstützen wir Kindergärten und Kindertagesstätten und möchten erreichen, dass es genug Gruppen gibt, die möglichst klein gehalten werden. Alle Eltern sollen auf ausreichende Kinderbetreuung in hoher Qualität vertrauen dürfen. Sehr gerne würden wir auch erreichen, dass sich die jungen Familien mit ihren Ideen und Wünschen beim Bau des neuen Kindergartens beteiligen können. Viele wünschen sich auch an dieser Stelle in Stegaurach ein offenes Haus für vielfältige Begegnungen. Ebenso müssen unsere Schulen, die Grund- und die Mittelschule, in Stegaurach bestehen bleiben und dabei die Interessen der Eltern berücksichtigen. Eine einzügige Ganztagsschule für Grundschulkinder zusätzlich zur bereits bestehenden Hausaufgabenbetreuung könnte das Angebot erweitern. Auch das ist nur durch pädagogisch ausgebildetes Personal möglich.

Mehrfach schon wurde die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Schule und Bücherei mit Preisen bedacht. Sicher kann das gemeinsame Kulturangebot im Neubau der Bücherei noch verstärkt umgesetzt werden.

Besonders für Kinder und Jugendliche leisten unsere örtlichen Vereine ausgezeichneten Einsatz. Viele Ehrenamtliche engagieren sich hier. Sie sollen durch den neuen Gemeinderat alle Unterstützung – auch finanzieller Art – für ihren bedeutenden Dienst bekommen.

Mit Hilfe einer allgemeinen Befragung möchten wir erfahren, welche Wünsche Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren bezüglich ihrer Freizeitgestaltung an die Gemeinde haben.

Wir stellen uns vor, dass eine professionelle Jugendarbeit, wie zum Beispiel die von JAM, auch dahingehend erweitert wird, dass sie noch stärker als bisher präventiv, also vorbeugend und schützend wirkt:

Es sollten Angebote zum Training der Selbstsicherheit oder zum bewussten Umgang mit dem Computer und dem Internet vorliegen.

Dabei müssen auch Eltern in ihrer wichtigen Fürsorgepflicht beratende Unterstützung erfahren. An diese Schnittstelle der Angebote an Eltern und Jugendliche gehört sicher auch das Präventions-Projekt HALT - HArt am LimiT -, welches Kindern und Jugendlichen mit riskantem Alkoholkonsum neue Wege aufzeigt. Die Umsetzung bei Festen in der Gemeinde ist weiter anzustreben.

Nachdem es in Stegaurach ein Seniorenheim, ein Haus für Rollstuhlfahrer, Wohnungen der Lebenshilfe und zukünftig auch eine Wohnanlage für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung gibt, wollen wir die Gemeinde in jeder Hinsicht barrierefrei und sozial gestalten. Das bezieht sich sowohl auf die Entwicklung der Infrastruktur, wie Baumaßnahmen oder den Straßenverkehr, als auch auf die zwischenmenschliche Kommunikation. Das Bewusstsein für die Bedürfnisse und Probleme dieser Menschen soll geschärft werden.

Zur Einbindung der älteren Generation in das bunte Stegauracher Leben stellen wir uns einen Mehrgenerationenplatz vor, wie ihn viele Gemeinden in Deutschland schon erfolgreich errichtet haben. Kinder sollen hier gefahrlos Rollschuh und Inlineskates laufen, Roller und Fahrrad fahren können. Für Ältere könnten ein Bewegungsparcours und Bänke aufgestellt werden. Ein solcher Platz wäre ein Treffpunkt, an dem Leben und Miteinander stattfindet, immer etwas los ist, man sich beteiligen oder einfach zuschauen kann. Günstig gelegen wäre er vielleicht in der Nähe der Seniorenheime.

Ein weiterer Ort der Begegnung der Generationen ist zukünftig sicher die neue Bücherei. An ihrer Planung und dem Entschluss des Gemeinderates, sie endlich entstehen zu lassen, haben wir einen großen, entscheidenden Beitrag geleistet. Alle Altersgruppen können sich hier zwanglos zu den Ausleihzeiten treffen. Die Bücherei ist so geplant, dass man sich dort gerne aufhalten möchte. Sie soll ein großes gemütliches Lese-Wohnzimmer mit Café-Ecke werden. Zu unterschiedlichen Fragen werden Gesprächsrunden, Vorträge und Kurse angeboten, die immer auch ihren Niederschlag im vielfältigen und stets aktuellen Medienangebot der Bücherei finden sollen.

Selbstverständlich kann man das engagierte Büchereiteam mit seinen Aufgaben nicht alleine lassen. Wir möchten diese Gruppe – genau wie alle anderen Ehrenamtlichen – in ihrer Arbeit aktiv und finanziell fördernd unterstützen, anstatt sie – wie bisher durch einige Vertreter der Gemeinde geschehen – auszubremsen oder gar respektlos zu behandeln. Diese unwürdige Art, miteinander umzugehen, soll jetzt ein Ende haben.